5. Februar 2026
Rezept Wildente
Wildente mit Apfel
Für 4 Portionen
Zutaten:
- 2 Wildente - Stockenten (je nach größe der Ente die Garzeit anpassen)
- 2 Bündel Wurzelgemüse (z.B. Karotten, Sellerie, Petersilienwurzel, Lauch)
- 4 Äpfel
- 2 Schuss Apfellikör
- 2 Liter Wildfond
- 2 EL Butterschmalz
- 6 Zweige Thymian
- Wild Kräutersalz, Pfeffer
- Zuckerwasser oder mit Wasser verdünnter Honig
- Küchengarn oder Zahnstocher
Zubereitung (ca. 4 Stunden):
- Die Stockenten gründlich waschen, trocken tupfen und sämtliche Federreste und Kiele sorgfältig entfernen (am besten mit einer Grätenzange).
- Die Haut der Ente dünn mit mit Wasser verdünntem Blütenhonig einpinseln. Anschließend die Außenseite mit Wild-Kräutersalz würzen. Die Innenseite ebenfalls mit Wild-Kräutersalz bestreuen und mit Pfeffer würzen
- Das Wurzelgemüse und die Äpfel fein würfeln. Zwei Drittel davon in einem Bräter mit Butterschmalz kräftig anrösten. Das restliche Gemüse, die Apfelwürfel und den Thymian in die Enten füllen. Den Bauchraum mit Küchengarn oder Zahnstochern verschließen.
- Sobald das Gemüse im Bräter gut Farbe angenommen hat, die Enten dazugeben und von allen Seiten anbraten. Mit Apfellikör ablöschen und einkochen lassen. Dann den Wildfond angießen. Die Enten mit der Brust nach unten in die Flüssigkeit legen, sodass sie zu etwa zwei Dritteln bedeckt sind. Deckel aufsetzen und im vorgeheizten Ofen ca. 60 Minuten schmoren lassen.
- Die Enten aus dem Bräter nehmen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Ober-/Unterhitze ohne Flüssigkeit etwa 15-20 Minuten goldbraun backen.
- Die Bratenflüssigkeit durch ein Sieb abseihen, in einen kleinen Topf geben und so lange einreduzieren lassen, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Erst zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Die Wildente tranchieren, mit der Sauce anrichten. Als Beilage passen Klöße und Rotkohl hervorragend dazu.
Guten Appetit!
Das Fleisch der Wildente besticht durch seinen würzigen Geschmack und seine dunkelrote Farbe. Es weist keinen ausgeprägten Wildgeschmack auf, ist jedoch deutlich aromatischer als das Fleisch der Hausente. Aufgrund der natürlichen Lebensweise, bei der sich die Tiere ihr Futter selbst suchen und sich viel bewegen, ist das Fleisch besonders mager. Hinweis: Wildentenfleisch neigt dazu, schnell zäh oder trocken zu werden, da es weniger Fett enthält als das Fleisch von Mastenten.
Jagdwissen: Wildente